In Kapstadt angekommen



Der zweite Foto-Ordner



Um 8.30 Uhr verlassen wir das Hotel und fahren in das Zentrum von Stellenbosch, der zweitältesten Gründung der Buren hier. Zunächst geht es in einen urigen "Tante-Emma-Laden", wo es alles (un)mögliche zu kaufen gibt, dann geht es durch eine Museumsanlage mit vier Häusern aus verschiedenen Epochen. Als Reinhard und ich nachher noch durch die Stadt schlendern, werden wir von einer älteren Frau auf Deutsch angesprochen. Wir könnten uns doch mit dem "Micky-Maus-Geld" (sie meint den Rand) hier eine Immobilie kaufen und sie, wenn wir nicht hier wären, an die Studenten vermieten. Wir suchen uns daraufhin eine für 5,5 Millionen Rand aus, die uns einigermaßen zuspricht... Die Stadt ist übrigens voll mit Hunderten von Mountain-Bykern, die hier einen Wettbewerb fahren und zeitweise die Straßen sperren.

Dann geht es nach Paarl zum "Sprachendenkmal", wo wir eine Andacht halten und ein Gruppenfoto für die Zeitung machen. Schließlich sind wir vor Kapstadt und haben vom Bloubergstrand gegenüber dem Tafelberg einen herrlichen Blick auf die Stadt. Weißer Strand, blaues Meer, Sonnenschein und klarer Himmel!

Eine kleine Stadtrundfahrt führt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei. Am Präsidentenpalast steigen wir aus und gehen durch einen schönen Park. Die anhänglichen großen Eichhörnchen stehlen allerdings bei den Touristen die Schau vor dem politischen Terrain.

Gegen 16.30 Uhr sind wir mit dem Bus auf dem Signal Hill, da wir wegen Wartungsarbeiten nicht die Seilbahn auf den Tafelberg nehmen können. Aber auch von hier ergießt sich uns ein phantastischer Blick auf Meer, Stadt und Berge. Wir wandern etwas die Straße hinunter, bis die Schatten über der Stadt größer werden. Thomas wird etwas unruhig, da seine Rugby-Mannschaft unten im Stadion spielt. Später am Abend wird sich herausstellen, das "er" gewonnen hat...

Nach einer kurzen Fahrt sind wir am Hotel, die Zimmer sind noch nicht alle fertig. Ganz schnell die paar Meter bis zum Strand - und so gerade noch den Sonnenuntergang erwischt. Um 19 Uhr geht es schon zum Abendessen an die Waterfront, einem umgebauten Hafengebiet mit zahlreichen Geschäften. Das Essen ist gut, die Bedienung flott, es ist draußen noch relativ mild, als wir wieder spät ins Hotel kommen. Schnell noch Fotos überspielt, für die Berichte ist keine Zeit mehr (diesen schreibe ich am Montag um 8 Uhr).










Von Hermanus nach Kapstadt auf einer größeren Karte anzeigen


Zum Abendessen an die Waterfront auf einer größeren Karte anzeigen


[Artikel Nr.2045 vom 12.09.2012, Autor mw]