Auf Safari



Der zweite Foto-Ordner

Um etwa 8.45 Uhr verlassen wir unser Camp Richtung Wildreservat. Pünktlich zu 9.30 Uhr sind wir im Hluhluwe (ich schreibe diesen Namen nur ungern aus, weil ich immer wieder vergesse, wie er geschrieben wird), wo wir am Wildreservat von vier Geländewagen (zu 8 Leuten) abgeholt werden. Eine Fahrerin ist Deutsche, in meinem Wagen übersetzt Thomas den Fahrer Anton. Die Bilder zeigen eigentlich alles: wir sehen fast alle Tieren (der eine Wagen die Löwen, die ich nicht sehe; dafür sehe ich die Elefanten, die die anderen nicht finden). Die Nashörner, Zebras und Giraffen sind ganz nah dabei. Die Fahrer wissen, wo man das Nest der Geier findet und wo sich die Wasserschildkröte normalerweise aufhält. Zwischendurch gibt es in einem anderen Camp sehr gute Toiletten. Dort warten bewaffnete Männer offensichtlich auf einen Geldtransport (Thomas meint, die Waffen seien nicht geladen, da das zu gefährlich sein…). Gegen 13 Uhr treffen wir uns mit den anderen Geländewagen an einem Picknickplatz. Dort ist bereits ein herrliches Buffet aufgetischt, das wir gar nicht aufessen können. Das Glas Wein kostet 15 Rand (etwa 1,50 Euro). Selbst die Toiletten sind mit Wasserspülung und Seifenspender. Mit 30 Stundenkilometern tuckern wir durch das Reservat und sind schließlich nach 6 Stunden wieder zurück. Eine eindrucksvolle Safari bei sehr guten Wetter (lediglich für den Fahrtwind musste ich einen Pullover anziehen).

Schon vor 17 Uhr sind wir wieder in unserem Camp zurück. Inzwischen hat auch jemand herausgefunden, dass es doch Wlan gibt – allerdings unter einer offenen Hütte neben der Rezeption. Dort sitze ich also bis zum Abendessen – und es wird schnell sehr kalt. Um 19 Uhr kommt eine Art „Volkstanzgruppe“ aus der Nachbarschaft, um uns einige Tänze vorzuführen – das ganze draußen in der Kälte. Mit dem Fotoapparat verziehe ich mich rechtzeitig und vorausschauend aus der ersten Reihe an den Rand, bevor jeder Tänzer sich eine Person heraussucht! Jede(r) muss einzeln etwas vorführen, das ist ja überhaupt nichts für mich… Totals ausgekühlt gehe ich heute Abend früh ins Bett.








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[Artikel Nr.2042 vom 03.09.2012, Autor mw]