iSimangaliso Wetland Park: Flusspferde und Krokodile



Der zweite Foto-Ordner

Bereits um 7.45 Uhr verabschieden wir Ulla und Tjark am Bus. Hier trennen sich unsere Wege. Wir hoffen, alle wieder zur Beerdigung von Franz-Josef zusammen zu kommen.

Schon im Blick auf das Kloster Mariannhill (ursprünglich Zisterzienserkloster) machen wir Halt vor dem Projekt Tabulani, wo die Tochter einer Mitreisenden vor einiger Zeit als Praktikantin tätig gewesen war. Schnell kommen nach einer Kurzvorstellung des Projektes noch weitere Spenden zusammen.

Im Kloster werden wir von einem älteren, sympathischen Priester mit holländischen Wurzeln (Pater Henry Ratering) in Deutsch in die Geschichte eingeführt. Er macht das kurz und bündig und mit einem Schuss Humor. Als wir hören, dass er sich das Orgelspielen beigebracht hat und Organist ist, bitten wir ihn, etwas auf der Orgel zu spielen (Orgeln sind hier sowieso selten). Mit einem gemeinsamen „Großer Gott wir loben dich“ beenden wir die Besichtigung der Kirche. Dann geht es in die Werkstätten, wo wir ebenfalls ältere deutschsprachige Patres in der Schlosserei und Schreinerei antreffen. Da wir schon zeitlich in Verzug sind, haben wir für das sehr interessante Museum nur noch drei Minuten…

Die Fahrt weiter Richtung Durban geht endlos durch interessante landschaftliche Regionen mit viel Zuckeranbau und Eukalyptusbäumen weiter. Schließlich fahren wir die Küstenstraße weiter Richtung Nordost, nur ab und zu schon mit Blick auf das Meer. An einer Raststätte machen wir eine halbe Stunde Mittagspause. Pünktlich um 14 Uhr sind wir in der Lagune und dem Weltkulturerbe iSimangaliso Wetland Park in Santa Lucia, um eine zweistündige Bootsfahrt zu machen. Das Schiff ist komfortabel, das Wetter warm und sonnig. Wie versprochen sehen wir Flusspferde, Krokodile und viele Vögel. Im Shop können anschließend einheimische Produkte kostengünstig erworben werden. Ein sehr schöner, ruhiger und naturnaher Programmpunkt. Pünktlich um 16 Uhr geht die Fahrt weiter Richtung Hluhluwe und in das Wildreservat Bonamanzi, wo unsere Hotelanlage untergebracht ist. Auf der langen Schotterstraße Richtung Reservat plötzlich ein Schrecken: ein LKW ist umgestürzt und blockiert die Straße. Fahrer Chris meistert aber auch diese Situation und fährt am Straßenrand dran vorbei.

Wir bekommen wieder einzelne kleine Häuser, die mehr oder weniger weit verstreut um Rezeption und Restaurant liegen. Die Unterkünfte sind komfortabel. Das Wetter ist immer noch mild. Schon im Dunkeln schlängeln wir uns die spärlich beleuchteten Wegen entlang, zwischen Antilopen, die die Weg zur Nacht säumen. Das Essen ist reichhaltig, aber vielleicht nicht ganz so schmackhaft wie bisher. Aber wir sind inzwischen auch reichlich verwöhnt.

Während die anderen noch am Lagerfeuer reden und ein Glas Wein trinken, sitze ich hier (um 21.30 Uhr) am Computer, um die Kurzberichte zu verfassen und meine Bilder zu überspielen. Inzwischen haben sich bereits 40 GB an Bild- und Videomaterial auf meinem Laptop angereichert… Angeblich soll es an der Rezeption einen Internetanschluss geben, das konnten wir mit unseren Smartphones bei der Anmeldung nicht feststellen. Ich werde morgen nachfragen. Wahrscheinlich sind wir hier erst einmal wieder bis Kapstadt Internetlos…






Auf der Lagune auf einer größeren Karte anzeigen


[Artikel Nr.2041 vom 02.09.2012, Autor mw]