Kenosis und Siyabonga in Pietermaritzburg



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Heute besuchen wir zwei Projekte in der Umgebung. Ich mache es kurz, da ich sowieso im Rückstand bin und es sowohl von der evangelischen Gemeinde wie auch vom Internet her Infos darüber gibt.

Morgens starten wir um 9 Uhr Richtung Kenosis, einem Projekt der evangelischen Gemeinde. Es liegt etwas außerhalb der Stadt mitten auf dem Lande und wird u. a. von der Mutter unseres Reiseleiters Thomas geleitet. Ursprünglich verstand sich die Arbeit hier als Missionsprojekt. Es geht hauptsächlich um die Arbeit mit Kindern in einem Kindergarten. Wir bekommen zunächst eine Einführung in der Kirche und werden dann überschwänglich mit Liedern im Kindergarten empfangen. Hier arbeiten regelmäßig auch deutsche Praktikant(inn)en. Reinhard übergibt eine Spende von 2200 Euro der evangelischen Gemeinde, viele von uns haben Spiele und Teile für die Kinder mitgenommen, die sied hier an die Leiterin des Kindergartens persönlich übergeben können. Ulla übergibt Jonglierbälle und –Tücher und weist einen Praktikanten im Schnellkurs ein.

Dann geht es für eine kurze Mittagspause in ein Shopping-Center, ebenfalls am Rande der Stadt. Reinhard muss noch Geld tauschen, die Prozedur dauert etwa 20 Minuten, und der Bankangestellte hat unser Geld mindestens fünf Mal gezählt.

Dann geht es an das andere Ende der Stadt zum zweiten Projekt im Township. Siyabonga ist von Rene gegründet worden, den wir in Pretoria kennengelernt hatten. Hier geht es um schulbegleitende, nachhaltige Erziehung von Kindern. Es können Patenschaften für ein Kind (eine Familie) übernommen werden, strenge Regeln finden Anwendung, dafür gibt es einen monatlichen Lebensmitteleinkauf und viele Möglichkeiten der Erziehung und Bildung im Zentrum. Auch hier werden kofferweise Spielmaterial ausgepackt. Besonders das Einrad von Ulla und Franz-Josef findet Aufmerksamkeit. Eine Praktikantin kann es sogar vorführen, was insbesondere die Jungen animiert, es auch einmal zu probieren. Ein Chor singt für uns, das Eis ist schnell gebrochen, es ist eine schöne Atmosphäre. Länger als geplant bleiben wir hier. Wir kommen durch das Stadtzentrum von Pietermaritzburg zurück, was durch den Feierabendverkehr länger dauert.

Wir haben einen weiteren Geburtstag. Das Abendessen ist wieder einmal Spitze. Ein Sohn von Ulla ist über Durban angekommen, wir müssen weitere Gespräche wegen der Überführung von Franz-Josef führen. Die Reiseagentur begleitet und hilft uns vorbildlich.






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[Artikel Nr.2037 vom 31.08.2012, Autor mw]