Prominenter Besuch in De Lutte

Am 9. Juli war es wieder soweit, zum dritten Mal startete der Bus von der Ludwigkirche aus ins Schnupperlager. In diesem Jahr waren es 42 Kinder im Alter von 7-10, 12 Betreuer, 2 Kocheltern sowie Jamo und Mika, unsere beiden Lagerbabys, die ins holländische De Lutte aufbrachen, um dort neun Tage jede Menge Lagerleben zusammen zu verbringen.

Auf dem Programm standen unter anderem das Wiggelspiel, das Spiel ohne Grenzen oder eine nächtliche Geisterrallye, bei der jedoch nicht nur den Kindern das Fürchten gelehrt wurde, sondern ein wildgewordener Esel den Betreuern ebenso Mark und Bein erstarren ließ.

Eine weitere willkommene Überraschung war ein in De Lutte kampierender Zirkus, dessen Vorstellung sich das gesamte Lager natürlich nicht entgehen lassen wollte. Betreuer Jochen ließ sich sogar soweit von der Zirkusatmosphäre anstecken, daß er scheinbar nicht umhin konnte selber in die Manege zu treten um seine komödiantisches Talent unter Beweis zu stellen.

Auf dem Rückweg vom Zirkus erwartete uns eine weitere Überraschung. Vor einem der in De Lutte zahlreich vorhandenen Sportplätze hatte sich eine kleine Menschenmenge um einen Bus gescharrt. Nach näherem Nachfragen stellte sich heraus, das dort in De Lutte der europäische Spitzenclup „Ajax Amsterdam“ im Trainingslager war. Dies bot natürlich die Gelegenheit zu einem Trainingsbesuch und anschließender Autogrammstunde.

Der letzte Abend wurde zu einem krönenden Abschluß von neun Tagen Lagerleben mit viel Spiel und Spaß: Hier fand beinahe schon traditionell die Mini-Playbackshow statt, bei der sich jede Gruppe ein Lied aussuchte und dieses mit viel Engagement und großer Begeisterung unter viel Applaus darbot. Ein besonderer Leckerbissen waren auch die spontanen Einlagen des Kochteams, dessen Darbietungen sich kaum vom musikalischen Original unterschieden.

Nach dem darauffolgenden allgemeinen Kofferpacken, der letzten Nacht im Lager sowie dem letzten gemeinsamen Frühstück traten wir die Rückreise an. Am frühen Nachmittag des 18. Juli trafen wir dann unter Glockengeläut wieder in St. Ludwig ein, wo zahlreiche Eltern bereits warteten und wir dann mit einer Runde von Betreuerin Anjas Spiel „tatutzita“ den Abschluß fanden.
[Artikel Nr.267 vom 08.02.2006, Autor li]