Betriebsbesichtigung Ungruh (Datei 1616)

Betriebsbesichtigung Fenster Ungruh

16.01.2007

Im Rahmen des Themas Arbeitsplätze in heutiger Zeit wurde am 16.01.2007 die Fa. Ungruh Fensterdesign besucht und der Fensterbaubetrieb besichtigt. Seit dem Jahr 2000 befindet sich der Betrieb an der St. Josef Straße. Er stellt Fenster und Wintergärten aus Holz, Kunststoff und Aluminium her. Der Anteil der aus Kunststoff gefertigten Produkte beträgt ca. 90 %. Garagentore wurden neu ins Programm aufgenommen. Der Betrieb beschäftigt 38 bis 39 Angestellte und bis zu 5 Auszubildende. Bis zu 8 Personen arbeiten im kaufmännischen Bereich, der Rest teilt sich auf Produktion und Montage auf den Baustellen auf. Das Einzugsgebiet des Betriebs liegt im Kreis Steinfurt und den benachbarten Städten bis Münster.

Beim Betriebsrundgang beginnend am Profillager erläuterte Ralf Ungruh die Fertigungsschritte und die Entstehung eines Fensters mit Kunststoffrahmen vom Stangenprofil bis zur Einbaureife. Die Kunststofffenster werden nach Maß in einer Straße gefertigt. Fenster aus Aluminiumrahmen und Sonderbauten wie Türen oder Rundbogenfenster werden in Einzelarbeitschritten von Hand gefertigt. Am Ende der Produktionsstraße finden sich die Produkte in der Verladehalle wieder. Hier werden sie transportfähig gemacht und zu den Baustellen transportiert. Oft werden sie auch von den Monteuren direkt mitgenommen.

In der anschließenden Diskussion über das Gesehene und Erfahrene wurde über die Ausbildungssituation und Arbeiternehmerfragen, ebenso über Fragen der Auslastung und Zukunft von Handwerksbetrieben gesprochen. Dabei wurde dargestellt, dass der Betrieb zurzeit ausgelastet arbeitet, dies aber abhängig ist von der der Bautätigkeit. Reparaturarbeiten an Fenstern und Wintergärten sind ein weiterer Sektor der Tätigkeiten des Betriebes. Auftraggeber sind zum größten Teil private Bauherren. Weitere Auftraggeber sind die öffentliche Hand und Architekten. Zunehmend kommen Aufträge von Bauträgern. Es stellte sich heraus, dass ein Betrieb dieser überschaubaren Größenordnung zur Zufriedenheit des Unternehmers und der Belegschaft innerhalb seines Marksegmentes arbeiten kann. Den Besuchern zeigte sich ein gut organisierter und geführter Betrieb. Die KAB St. Johannes bedankt sich für die Betriebsführung.

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[Artikel Nr.770 vom 07.04.2007, Autor KAB-B]