Presseerklärung der Stadt Ibbenbüren: Jugendförderung auch im Jahr 2007 - Stadt tritt Gerücht entgegen

Ibbenbüren. Dem Gerücht, dass die Stadt Ibbenbüren im Jahr 2007 Fördermittel für Ferienfreizeiten nicht mehr in der bisherigen Form bereitstellen werde, trat Bürgermeister Heinz Steingröver jetzt entgegen. Eine entsprechende Anfrage beantwortete er dahingehend, dass derartige Überlegungen nicht existieren. Seitens der Verwaltung bestehe insofern auch keine Absicht, im Jahr 2007 eine Veränderung herbeizuführen.

Dementsprechend werde auch der Haushaltsentwurf für das Jahr 2007 vorbereitet. Außerdem seien ihm auch aus den Ratsfraktionen der Stadt keine Äußerungen bekannt, die derartige Absichten vermuten ließen. Die Stadt Ibbenbüren fördere seit vielen Jahren Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung, Ferien- und Wochendfreizeiten sowie internationale Jugendbegegnungen im Ausland auf der Grundlage von städtischen Förderungsrichtlinien. Diese seien im Jugendhilfeausschuss beraten und durch den Rat der Stadt beschlossen worden. Die Förderung erfolge als „pro Tag und Teilnehmer-Förderung“, das heißt, die anerkannten und förderungsberechtigten Träger der freien Jugendhilfe wie Jugendverbände und Kirchen erhalten für die von ihnen durchgeführten Maßnahmen einen bestimmten Förderungssatz, der mit der Zahl der Maßnahmetage und der Teilnehmerzahl multipliziert wird.

An dieser Art der Förderung wolle die Verwaltung auch weiterhin festhalten. Die Stadtverwaltung hebt in ihrer Pressemitteilung hervor, dass nach ihrer Auffassung neben den aus Haushaltsgründen in der Vergangenheit bereits erfolgten Kürzungen von Fördermitteln im Bereich der Jugendarbeit weitere Kürzungen nicht beabsichtigt seien.

IVZ 15.09.2006


[Artikel Nr.663 vom 24.09.2006, Autor li]