Autostadt Wolfsburg (Datei 943)

Tagesfahrt zur Autostadt am 22. April 2002

Viele fühlten sich an EXPO erinnert

KAB St. Johannes Bosco in der Autostadt Wolfsburg

22. April 2002: Die KAB St. Johannes Bosco bot auch in diesem Jahr wieder eine interessante Tagesfahrt an. Dieses zeigte sich an der enormen Resonanz, die der Vorschlag einer Tagesfahrt nach Wolfsburg erfuhr. Es mussten zwei Busse eingesetzt werden, und so fuhren rund 100 Personen am frühen Montagmorgen bei schönem Frühlingswetter in Richtung Wolfsburg.

Die Reisegruppe wurde von fünf Mitarbeitern des VW-Konzerns in Wolfsburg begrüßt, die die Gruppen mit dem Gelände und dessen Entwicklung bekannt machten. In einem Zeitraum von zwei Jahren entstand in Wolfsburg die Autostadt direkt am Stammsitz des Volkswagen-Konzerns. Mit ihren Gebäuden, Pavillons und einer von Wasser durchzogenen Parklandschaft erstreckt sie sich über ein Areal von 25 Hektar. Wer von den Mitreisenden die Expo in Hannover besucht hatte, fühlte sich in diese Zeit zurückversetzt. Dieses ist wohl nicht rein zufällig, denn am 1. Juni 2000, zeitgleich mit der Weltausstellung Expo, hat die Autostadt ihre Pforten geöffnet, auch als Beitrag der Volkswagen AG zur Weltausstellung.

Nach Aussagen eines Mitarbeiters hat die Autostadt inzwischen rund 3,5 Millionen Besucher gezählt. Pro Tag besuchen ca. 6000 Menschen die Autostadt. Diese Menschenmenge scheint aber gut bewältigt werden zu können, weil in den weitläufigen Anlagen keine Hektik und kein Gedränge aufkam. Was allen positiv auffiel: Die besonders gepflegte Anlage.

Um das gesamte Gelände richtig erkunden zu können, muss man Zeit mitbringen. Bei der Architektur beeindruckt die Verbindung der Stadt Wolfsburg mit der Autostadt. Die neu erbaute Stadtbrücke über den Mittellandkanal führt vom Wolfsburger Zentrum und vom ICE-Bahnhof direkt auf die Piazza, das Entree der Autostadt im Konzernforum. Von dort aus sind es nur wenige Meter zur Konzernwelt, in der die Erlebnistour beginnt. Im Park präsentierten sich die Marken des Konzerns in Pavillons.

Unübersehbar war auch das gläserne Kundencenter. Gleich daneben ragt das imposante Wahrzeichen der Autostadt in die Luft: Zwei gläserne, jeweils 48 Meter hohe Auto-Türme, in denen zusammen bis zu 800 Neufahrzeuge für die Auslieferung bereitstehen.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Außerdem war noch Gelegenheit zu einer Werks-Tour. Die Besucher wurden in Shuttle-Bussen direkt durch Produktionshallen des VW-Werkes gefahren. Auch dort gab der Busbegleiter informative Auskünfte zu Produktion und Gebäuden. Alle waren sich einig, dass die Autostadt Wolfsburg ein lohnendes Reiseziel war.



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[Artikel Nr.522 vom 23.02.2006, Autor KAB-B]