Kommunalpolitik am 02.06.2002

Stadtentwicklung und Strukturveränderungen

Kommunalpolitik im Bosco-Haus

Beim gemeinsamen politischen Frühschoppen der KAB St. Johannes Bosco und des CDU-Arbeitskreises Schierloh, Langewiese, Riesenbecker Postweg standen als Themenschwerpunkt „städtebauliche Planungen und Entwicklungen“ im Vordergrund, teilt die KAB mit.

Stadtbaurat Joachim Michels von der Stadtverwaltung Ibbenbüren sowie die Ratsmitglieder Alfons Poggemann und Antonius Bronswick hatten die sachkundige Information übernommen. Michels stellte anhand von Plänen, Karten und Skizzen den Rahmen über die aktuelle Stadtplanung vor. Dabei ist der Gebietsentwicklungsplan (GEP) der Bezirksregierung Münster für die Stadt Ibbenbüren bindend. Der GEP regelt für die Kommunen folgende Bereiche: künftige Wohn-, Industrie- und Gewerbegebiete, Landwirtschaft, Landschaftspflege und Naturschutz, Freizeit und Erholung sowie Verkehrswege.

In Ibbenbüren sind zurzeit die Westvorstadt-Bebauung, das Gewerbegebiet Süd-Ost und auch das neue Bebauungsgebiet Fordweg aktuell. Gerade erst ist im Gewerbegebiet Süd-Ost der Handwerkerpark eröffnet worden. Weitere Firmenansiedlungen stehen an.

Für den Raum Langewiese-Schierloh sind Maßnahmen wie Autobahnauffahrt Schierloh, Gewerbegebiet Schierloh/St.-Josef-Straße, Ausbau Gravenhorster Straße sowie Bebauungsplan 154 „Bekassinenweg“ die künftigen Herausforderungen. Laut Michels sollen die Bauarbeiten für die Autobahnauffahrt in 2003 beginnen, Fertigstellung 2005. Im Zusammenhang mit der Autobahnauffahrt Schierloh und der neuen Kreisstraße K6 müsse auch die weitere Entwicklung des Gewerbegebietes Schierloh gesehen werden. Die Ansiedlung des Kreisbauhofes in Schierloh sei geregelt, so der Stadtbaurat.

Der Ausbau der Gravenhorster Straße gehe zügig voran. Die Fertigstellung werde sich offensichtlich um ein halbes Jahr verkürzen. Der Bebauungsplan „Bekassinenweg“ ist rechtskräftig. Die Grundstücksvermessungen sind inzwischen abgeschlossen. Nach Durchführung der Erschließungsarbeiten können im Spätherbst die Bauarbeiten für 36 Einzelhäuser beginnen.

Im Anschluss wurde diskutiert. Die Ratsmitglieder hatten dabei Gelegenheit für Stellungnahmen. Dabei wurde festgestellt, dass das leidige Thema „Wanderwege von der Gravenhorster Straße zum Berg hin“ zum Abschluss gebracht werden muss.


[Artikel Nr.521 vom 23.02.2006, Autor KAB-B]