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Indianertag und Lagertaufe

Sonne pur im Schnupperlager Rijssen

Wir haben zwei anstrengende Super-Sonnentage hinter uns. Darum hatten wir auch keine Zeit für Kindergrüße - die hatten immer was anderes zu tun...

Dienstagmorgen scheint die Sonne schon beim Wachwerden in die Zimmer und kündigt einen schönen Tag an. Nach dem Frühstück läuten wir den Indianertag ein: unter Klängen von "Winnetou" fallen die originell verkleideten Betreuer in den Tagesraum ein, um die Kinder zu animieren: Todschick, Häuptling Manapatche, Wilder Farbteufel, Wundi, Rasender Panther, Messer-Jockel usw. Wir entscheiden uns für die Wiese auf der anderen Straßenseite, da sie Zugang zum Wald und eine Feuerstelle hat. Der Vormittag ist gut damit ausgefüllt, das Drumherum zu basteln: Bogenbauen, Tipi-Zelte errichten, Schminken, Kopfschmuck, Schlachtruf schmieden und Perlenketten basteln. Da kommt einiges Schönes zusammen, was Spaß macht.

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Auch das Mittagessen ist auf der Wiese - und natürlich ohne Messer und Gabel mit den Händen, wie es die Indianer wohl tun: Hähnchen, Maiskolben, Kräuterquark und Wassermelonen. Dann findet um die sechs Tipis die Indianerspiele statt: Anschleichen im Wald, Bogenschießen, Zeichensprache erlernen und vorführen, Indianertanz, Bison fangen und Blind finden.

Schnupper 34 (Datei 423) Das Abendessen nehmen wir wieder im Haus ein. Dann geht es zu einem Lagergottesdienst auf die Wiese. Alle Gruppen bringen mit ein, was sie in den letzten Tagen besonders schön im Ferienlager fanden. Inzwischen ist das Lagerfeuer angezündet und das Kochteam hat den Teig für das Stockbrotessen herüber gebracht. Zunächst muss im Wald ein richtiger Stock gefunden werden: lang und nicht zu dick. Dann wird die Spitze mit Alu-Folie umwickelt; darum kommt der Teig. Die Stöcke dürfen dann nicht zu nah über dem Feuer gehalten werden, damit der Teig nicht schwarz wird - eine schwierige Geduldsprobe für manche Kinder. Es ist schon dunkel und der Mond ist aufgegangen, als die letzten Brote fertig sind. Dann wird noch einer Indianergeschichte am Lagerfeuer erzählt und die Kinder kommen spät ins Bett.

Schnupper 34 (Datei 412) Der Mittwoch beginnt genau so schön wie der vergangene Tag, es soll noch heißer werden. Wir beginnen mit AGs. Die "Geheim-AG" fährt diesmal zum Minigolfplatz. Eine andere hört sich (im Liegen natürlich) ein Hörspiel an. Gesellschaftsspiele und Bügelperlen stehen auch wieder auf dem Programm. Die "Koch-AG" fährt zunächst ausgiebig einkaufen (natürlich mit Schürze und Kochmütze im Supermarkt ["Wie peinlich!"]), dann hilft sie beim Mittagessen machen: zwei Sorten Eierravioli, Salat und Bananenquark mit Schokostreußel. Inzwischen sind Bärbel und Ludwig Brügge angekommen und bringen - schon traditionsgemäß - Kuchen, den Eltern vorbereitet haben. Diesmal sind es gut 20 verschiedene - wohl weil die Eltern nach dem letzten Newsletter Angst hatten, dass ihre Kinder nicht genug zu essen bekommen. Die Auswahl ist enorm und wird noch weitere Tage reichen!

Schnupper 35 (Datei 413) Nach der ausgiebigen Kuchenzeit ist endlich Lagertaufe! Etwa die Hälfte der Kinder und sechs Betreuer(innen) müssen getauft werden. Durch das viele Essen und die Spielvorbereitungen beginnt die Lagertaufe erst gegen 16.30 Uhr und wird sich bis 19.30 Uhr hinziehen - insbesondere für die verängstigten Betreuer(innen) eine echte Herausforderung. Die Kinder haben jedenfalls ihren Spaß. Um 20 Uhr gibt es erst Abendessen. Eigentlich wollten wir heute die Geisterrallye machen - aber alle sind nach den zwei langen und ausgefüllten Tagen kaputt; wir verschieben sie auf Freitagabend (nicht verraten!). Da wir aber Samstagmorgen danach nicht "gammeln" können, der Gammelmorgen aber zum Pflichtprogramm gehört, findet er morgen am Donnerstag statt (Frühstücksbuffet zwischen 8.30 Uhr und 11 Uhr - und hoffentlich Ruhe für alle, die etwas schlafen wollen).

Schnupper 36 (Datei 414) Bis jetzt ist alles gut verlaufen. Die Sonnentage tun uns zusätzlich gut. Wir freuen uns noch auf weitere Spiele draußen, die AGs und den Bunten Abend. Freitagnachmittag wird der "Waschtag" eingefügt, damit die Kinder sauber und das Gepäck ordentlich wieder zurück kommt. Neben dem Indianer-Zertifikat können die Kinder dann: spülen und abtrocknen, Zimmer aufräumen und fegen, pünktlich aufstehen und ins Bett gehen, ordentlich essen und vieles mehr...

Wir danken allen, die geschrieben und an uns gedacht haben. Vielen Dank auch für die Kuchenberge! Am Samstag so gegen 12.30 Uhr dürfte der Bus mit den Kindern wieder an der Ludwigkirche zurück sein; der LKW unter anderem mit den den Fahrrädern kommt schon am Vorabend.



Wir laden alle Ferienlagerkinder und -Familien aus den vier Ferienfreizeiten zum "Lagergottesdienst" jetzt am Sonntag um 11 Uhr in die Ludwigkirche ein.

Anfang der nächsten Woche gibt es noch einmal einen Newsletter mit einer Zusammenfassung, später dann die Infos zu den Nachtreffen.

Martin Weber
... der insbesondere auch den Betreuer(innen)- und Koch-Teams Danke sagt für ihre engagierte, qualifizierte und ehrenamtliche Arbeit in der Pfarrgemeinde!
[Artikel Nr.245 vom 01.11.2005, Autor khe]