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Ankunft in Bakkeveen am Samstag



Ein erster kurzer Bericht vom Kinderferienlager in den Niederlanden:

Planmäßig um 17 Uhr kamen die 87 Kinder mit ihren Betreuer(inne)n auf dem Ferienhof De Loryann in Bakkeveen an. Das Wetter ist trocken und oft kommt die Sonne durch. Am Abend gab es den ersten Ausflug in die "Stadt", die Dünen und den Wald.

Die erste Betreuerin (Bifi) ist schon um 8.20 Uhr am Pfarrhaus: "Da geht wohl mein Wecker vor...". Bei teilweise strömendem Regen geben Kinder und Eltern die Fahrräder zur Verladung ab. Der große Auflieger, der uns wieder freundlicherweise samt tatkräftigem Fahrer von der Firma Hardebeck zur Verfügung gestellt wird, ist fast zu klein für die vielen Lebensmittel und Materialien, die mitgenommen werden. Ein Kanu bleibt im Alten Kindergarten zurück.

Bakkeveen 07 (Datei 349) Nach drei Stunden Fahrt kommen die zwei Busse mit den 87 Kindern in Bakkeveen an. Da der Kampier-Bauernhof auf der anderen Seite des Kanals liegt, müssen sie eine Ehrenrunde fahren. Die Kinder verteilen sich schnell auf die Zimmer. Die "Zuschnitte" für die 14 Gruppen sind unterschiedlich. Manche Zimmer sind mit zwei Gruppen belegt; andere Kinder haben fast zwei Betten für sich. Der Hof liegt auf der "verkehrsberuhigten" Seite des Kanals. Hier fahren in der Regel nur die Fahrradfahrer.



Die Kinder haben in der Regel ein Bettlaken und einen Schlafsack mit. Manche haben auch ihr persönliches Kopfkissen und ihr Kuscheltier mitgenommen. Steffen Helmig könnte fast besser im als am Koffer reisen...

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Hinter dem Hof ist eine große Wiese mit Sportmöglichkeiten. Die Flächen direkt neben dem Haus sind wetterfest plattiert. Wir haben aber gutes Wetter: Die Sonne kommt oft durch, es ist wohl etwas windig.

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Die Küche ist etwas kleiner als sonst gewohnt. Vorteil: Aus jeder Position kann man fast alles erreichen... Ein benachbartes Vierbett-Zimmer dient vollbepackt als Lebensmittellager. Zum ersten Abendessen gibt es zwei Sorten (deutsches) Brot, Käse, zwei Sorten Wurstaufschnitt, Margarine, Milch und Kakao. Die Kinder haben guten Hunger: oft wird nachgeholt.

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Nach den Mahlzeiten müssen die Kinder ihr Geschirr selbst abspülen und abtrocknen. Das geschieht unter Anleitung in zwei "Waschgängen" und ist für viele (noch) ungewohnt. Die Betreuer(innen) werden aber in den nächsten Tagen bemüht sein, die Kinder ausgebildet bei den Eltern wieder abzugeben.

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Am Abend gehen oder fahren die Gruppen in die "Stadt", zu den Dünen oder in den Wald. Dann wird Betreuerin Daniela zum Geburtstag gratuliert. Lagerleiterin Vicky: "Zur Feier des Tages dürft ihr heute die erste Nacht in Bakkeveen verbringen!" Am Sonntag werden die Räumlichkeiten hergerichtet und geschmückt. Mittags wollen wir Gottesdienst feiern. Das Wetter soll gut werden. Wir freuen uns auf eine schöne Zeit!

Spruch des Tages von Patrick Nietfeld:
"Wir machen aus dem Kaff ne Stadt!"

Voraussichtlich am Dienstag wird der nächste Newsletter erscheinen.
Martin Weber
[Artikel Nr.233 vom 05.02.2006, Autor khe]