Pfarrer Alfons Beike (+ 2009) (Datei 2861)

Pfarrer Alfons Beike gestorben



Bereits am vergangenen Mittwoch, dem 23. Dezember 2009 ist Pfarrer Alfons Beike im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Geistliche kam 1955 (1. April - bis zum 4. November 1957) kurz nach seiner Priesterweihe als Kaplan nach St. Ludwig und ist vielen Älteren noch als Erbauer des legendären "Julu", des ersten Jugendheimes in Erinnerung. Zwei Jahre war er auch als Religionslehrer an der Kreisberufsschule tätig. Seit seiner Pensionierung im Jahre 1990 lebte er in Emsdetten, wo er auch am Mittwoch, dem 30. Dezember beerdigt wird.

Die Gemeinde St. Ludwig denkt besonders in den Gottesdiensten zu Silvester und Neujahr an ihren ehemaligen Kaplan.

IVZ: 30. Dezember 2009 Pfarrer Alfons Beike gestorben Bereits am vergangenen Mittwoch ist Pfarrer Alfons Beike im Alter von 87 Jahren gestorben (St. Ludwig Ibbenbüren)

Aus der Chronik St. Ludwig:

01. 04. 1955
Kaplan Alfons Beike beginnt seinen Dienst in St. Ludwig. Er muss jedoch wegen schwerer Erkrankung am 4. November 1957 seinen Dienst in St. Ludwig aufgeben.

27. 01. 1957
Am 27. Januar 1957 berichtete Kaplan Beike im Kirchenvorstand über die Jugendarbeit in St. Ludwig. Dabei wies man auf die Schwierigkeit hin, für die Jugendarbeit Räume zur Verfügung zu haben. Es wurden damals der Mannschaftsraum der Firma Crespel und Deiters und der Unterrichtsraum der Fahrschule Meyer benutzt. Für eine Kreuzschargruppe, die in St. Ludwig bestand, hatte der Tischlermeister Konermann ein Gartenhaus zur Verfügung gestellt. Es stand auf dem Grundstück, auf dem heute das Wohnhaus von Dr. Wolter, Tennisplatz 5, steht. Die von den Jugendlichen finanzierten Möbeln standen für einige Zeit im Raum über der Sakristei, der als Raum für Jugendarbeit diente. Der Kirchenvorstand beauftragte Kaplan Beike, die Planung für ein Jugendheim mittlerer Größe zu übernehmen. Für die Gelder dieses Projekt sorgte Kaplan Beike selber.

Kaplan Beike hat mit großem persönlichen Einsatz den Bau eines Jugendheimes für die Jugend der Pfarrei St. Ludwig vorbereitet. Am 15. Juli 1958 begannen die Erdarbeiten und das Verlegen der Fundamente. Die hier im weiten Bereich bedenklichen Bodenverhältnisse haben glücklicherweise keine besonderen Schwierigkeiten gemacht. Die Architekten Teschlade und Gudehege, die im Auftrag des Bischofs die Bundesrepublik bereist haben, um allenthalben den Bau der Jugendheime zu studieren, haben die Pläne ausgearbeitet. Mit Absicht wurde die moderne Gestaltung des Jugendheims herausgearbeitet. Zwischen den beiden Bruchstein-Gebäuden, der Kirche und dem Pfarrhaus, entstand ein eingeschossiger Putzbau. Die Jugendlichen der KJG haben die Elektroarbeiten des Jugendheimes in Eigenleistung ausgeführt.




Todesanzeige Alfons Beike (Datei 2862) Todesanzeige des Bistums Münster

Heimgegangen zu Gott, unserem Vater, ist am Mittwoch, dem 23. Dezember 2009, Pfarrer emeritus Alfons Beike. Er wurde am 12. August 1922 in Emsdetten geboren. Die Priesterweihe empfing er am 18. Dezember 1954 in Münster. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst als Kaplan in Neuenkirchen St. Anna und in Ibbenbüren St. Ludwig tätig, bevor er dort 1957 Subsidiar und Religionslehrer an der Kreisberufsschule wurde. 1959 erhielt er die Ernennnng zum Vikar in Nordkirchen St. Mauritius und 1962 zum Seelsorger mit dem Titel Rektor in Dorsten-Altendorf-Ulfkotte Hl. Kreuz. 1963 wurde er dort Verwalter der Stelle eines Pastors an der Rektoratskirche. 1972 erhielt er dann die Ernennung zum Pfarrer in Dorsten-Altendorf-Ulfkotte Hl. Kreuz. Seit seiner Emeritierung im Jahr 1990 lebte er in Emsdetten St. Pankratius.

Das Requiem wird gefeiert am Mittwoch, dem 30. Dezember 2009, um 14:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Pankratius in Emsdetten. Anschließend findet die Beerdigung auf dem dortigen Friedhof, Nordwalder Straße, statt.

Ein Gedenkamt findet am Donnerstag, dem 7. Januar 2010, um 19:30 Uhr in der Hl.-Kreuz-Kirche in Dorsten-Altendorf-Ulfkotte statt.

Münster, 28. Dezember 2009


[Artikel Nr.1597 vom 03.03.2010, Autor mw]