Geord Diekmann (Datei 2477)

Pfarrer Georg Diekmann ist tot



Pfarrer emeritus Georg Diekmann (Lienen) ist am Sonntag, 21. Dezember um 19 Uhr im Klinikum Harderberg, wo er die letzten zwei Wochen gelegen hat, gestorben.



Die Beerdigung von Georg Diekmann ist am Montag, dem 29. Dezember 2008 um 11 Uhr beginnend mit der Eucharistiefeier in St. Margareta Lengerich, anschließend die Beisetzung auf dem katholischen Gemeinde-Friedhof.

Georg Diekmann wurde 83 Jahre alt und starb 3 Tage nach seinem 54. Weihetag (18.12.1954). Er war lange Jahre Pfarrer in Tecklenburg und Dechant im Dekanat Ibbenbüren.

Insbesondere den Gemeindemitgliedern in Brochterbeck ist Pfarrer Diekmann durch Vertretungen bekannt. Auch hat er manche Trauung übernommen - auch noch nach seiner Pensionierung.

Diekmann, Georg
geb. 09.09.1925 in Unna
1954 Kaplan in Altenberge St. Johannes Bapt.
1958 Vikar in Werne a.d. Lippe
1960 Spiritual am Pius-Kolleg in Coesfeld
1967 Religionslehrer am Gymnasium Martinum in Emsdetten
1971 Rektor m.d.T. Pfarrer in Tecklenburg St. Michael
1974 Pastor m.d.T. Pfarrer ebd.
1978 Dechant im Dekanat Ibbenbüren
1981 Pfarrer in Tecklenburg St. Michael
1984 erneut Dechant im Dekanat Ibbenbüren
1991 Pfarrer em. in Bad Laer
1995 Vicarius Cooperator m.d.T. Pfarrer für die Pfarren des Dekanates Ibbenbüren
2001 Pfarrer em. in Lienen Maria Frieden






Ein liebenswürdiger Seelsorger – Zum Tod von Pfarrer Georg Diekmann

-mw- Lienen/Tecklenburg. Pfarrer em. Georg Diekmann ist tot. Nach langer Krankheit verstarb der bekannte und beliebte Seelsorger im Klinikum Harderberg, wo er in den vergangenen beiden Wochen gelegen hatte.

Georg Diekmann wurde 1925 in Unna geboren. Nach seinen Worten wuchs er auf fest verwurzelt im katholischen Glauben. So verwunderte es die Familie und Freunde wohl auch nicht, dass er das Priesteramt als Beruf erwählte.

Diekmann besuchte die Schulen in Gronau, wurde aber als 17-Jähriger eingezogen. Nach vier Jahren Kriegsgefangenschaft kehrte er zurück und holte das Abitur nach. Er studierte dann Theologie in Münster und München. Am 18. Dezember 1954 wurde er zum Priester geweiht.

1954 nahm er den Dienst als Kaplan in St. Johannes Altenberge auf. 1958 wurde er Vikar in Werne an der Lippe. Es folgten Jahre als Pädagoge, zunächst 1960 als Spiritual am Pius-Kolleg in Coesfeld, dann 1967 als Religionslehrer am Gymnasium Martinum in Emsdetten, 1971 dann Rektor mit dem Titel Pfarrer in St. Michael Tecklenburg.

1974 wurde Georg Diekmann Pastor von St. Michael. 1978 bekam er das Amt des Dechanten im Dekanat Ibbenbüren übertragen. 1981 wurde Diekmann Pfarrer von St. Michael Tecklenburg und 1984 erneut Dechant im Dekanat Ibbenbüren.

1991 zog Georg Diekmann als Pfarrer em. nach Bad Laer. 1995 wurde er zum Vicarius Cooperator mit dem Titel Pfarrer für die Pfarren des Dekanates Ibbenbüren ernannt. 2001 schließlich zog der Pfarrer em. nach Lienen, wo er dann nicht nur in Maria Frieden Lienen, sondern auch in St. Margareta Lengerich und später in St. Christophorus Ladbergen als Seelsorger tätig war.

Georg Diekmann setzte als Seelsorger Maßstäbe. Sein mitfühlendes Verständnis bewegte die Menschen. Er setzte auch in der ökumenischen Arbeit des Tecklenburger Landes Akzente.

Pfarrer Georg Diekmann wird am Montag, 29. Dezember, zu Grabe getragen. Um 11 Uhr beginnt in der katholischen Pfarrkirche St. Margareta Lengerich die Eucharistiefeier. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem katholischen Friedhof.

IVZ-Online 24 • 12 • 08

IVZ 24.12.2008

IVZ: 24. Dezember 2008 Ein liebenswürdiger Mensch und Seelsorger Zum Tod von Pfarrer Georg Diekmann / Dechant im Dekanat Ibbenbüren (PDF)

IVZ: 27. Dezember 2008 Georg Diekmann Todesanzeige

Seelsorger wie kaum ein Zweiter

Am vergangenen Sonntag ist Pfarrer emeritus Georg Diekmann im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Mann hinterließ tiefen Spuren, besonders in der St. Michael-Gemeinde, die er maßgeblich geprägt hat. Gemeindemitglied Dieter Basner erinnert sich:

"Er war von 1971 an 20 Jahre lang Pfarrer der Gemeinde. Dort hat er tiefe Spuren hinterlassen. Nach kurzer Zeit in Bad Laer hat es ihn nach Lienen gezogen. Wenn er später als "Ehemaliger" zu uns kam, war es für alle eine Wohltat, wenn er für jeden ein persönliches Wort hatte. Für mich war es etwas Besonderes, von ihm die Kommunion zu erhalten mit den Worten: "Der Laib Christi, Dieter".

Pfarrer Diekmann wurde früher von uns Jugendlichen und jungen Erwachsenen und auch von vielen Älteren oft liebevoll "Mosche" genannt. Diesen Spitznamen hat er stolz getragen. Er war fast 20 Jahre lang der Motor der Gemeinde und hat aus dem Rektorat die Gemeinde (Pfarrei) St. Michael geschaffen.

Für die damaligen Jugendlichen war er eine Leitfigur. Er verstand sie, konnte sich in sie hineinversetzen, sah auch immer die weltliche Sichtweise. Er gründete vor über 35 Jahren die Kinder- und Jugendarbeit in Tecklenburg, später wurde daraus die Pfadfinderschaft.

Er gründete vor 35 Jahren die Skifreizeiten. Erst nach seinem Weggang wechselte die Trägerschaft von der Kirche zum Sportverein. Er begleitete die Fahrten viele Jahre, auch als aktiver Skifahrer. Auch die viele Ferienlager für Kinder gründen auf seine Initiative. Viele Kinder, Jugendliche und junge Familien seiner Amtszeit sind durch ihn der Kirche nahegekommen und ihr noch heute verbunden. Ich selbst bin ein typisches Beispiel. Ohne seinen Einfluss wäre ich einer der vielen zwar Getauften, aber sonst Kirchenfremden."

IVZ: 27. Dezember 2008 Seelsorger wie kaum ein Zweiter Am vergangenen Sonntag ist Pfarrer emeritus Georg Diekmann im Alter von 83 Jahren gestorben

IVZ: 13. Januar 2009 Pfarrer Georg Diekmann Nachruf der Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen




Traueranzeige Georg Diekmann (Datei 2481) Traueranzeige

Todesanzeige Bistum Georg Diekmann (Datei 2482) Todesanzeige Bistum Münster

Todesanzeige Pfarrer Georg Diekmann (Datei 2486) Todesanzeige

Beerdigungsmesse Georg Diekmann (Datei 2487) Beerdigungsmesse

Verabschiedung Georg Diekmann (Datei 2488) Verabschiedungsliturgie

Liederzettel Beerdigung Georg Diekmann (Datei 2484) Liederzettel bei der Beerdigung

Totenbildchen Georg Diekmann (Datei 2485) Totenbildchen


[Artikel Nr.1303 vom 19.01.2009, Autor mw]