Sternsinger 2008 Brochterbeck (Datei 2131)

Ergebnisse der Sternsingeraktion 2008

Die Sternsinger(innen) aus St. Peter und Paul Brochterbeck haben 3.089,75 Euro für Schwester Antonia Maria Freude in Bolivien ersungen.

Die Sternsinger(innen) aus St. Johannes Bosco haben 3.000,80 Euro gesammelt, die über das Kindermissionswerk an Projekte in alle Welt gehen.

Sternsinger 2008 St. Ludwig (Datei 2132)

Die Sternsinger(innen) aus St. Ludwig haben 3.833,- Euro für die Straßenkinder der "Offenen Schule" in Teresina in Brasilien gesammelt.

Auch die Sternsinger(innen) aus St. Modestus sammeln für die Projekte des Kindermissionswerkes und haben 2.005,48 Euro zusammen bekommen!



Damit sind in Heilig Kreuz insgesamt 11.929,03 Euro gesammelt worden!

Wir danken allen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Spender(inne)n für ihre großzügige Unterstützung!!!

Segen 2008 (Datei 2135) Den Segen herunterladen



Viele Menschen sind offen für Segen

Tecklenburger Land. Immer wieder sind sie nach dem Jahreswechsel unterwegs, die Sternsinger, die auch im Tecklenburger Land für einen guten Zweck von Haus zu Haus ziehen und Spenden sammeln. Mit Dechant Martin Weber aus Ibbenbüren sprach Claus Kossag darüber, warum dieser Brauch nach wie vor hochaktuell ist und offenbar sehr gut ankommt.

Auch in diesem Jahr sind wieder allerorten die Sternsinger unterwegs. Was erhält diesen Brauch in einem Zeitalter, das von Internet und Handy geprägt ist, so modern?

Weber: Ohne Internet und Handy läuft heute auch keine Sternsingeraktion mehr. Für Kinder und Jugendliche ist die Aktion eine gute und anerkannte Möglichkeit, sich zusammen mit anderen sozial zu engagieren. Der Erfolg ist sofort konkret und als persönliche Gruppen-Leistung sichtbar. Zudem sind sie ernsthaft als Gemeindemitglieder unterwegs und erreichen Leute, die die Seelsorger oft nicht mehr erreichen würden. Viele Menschen wiederum sind offen für Segen und lassen sich den von Kindern vielleicht sogar leichter zusprechen. Außerdem glaube ich, dass persönliches Engagement und solidarische Haltung immer noch geschätzt werden. Das ist ein erfolgreiches Geben und Nehmen für alle Beteiligten.

Ist es schwieriger geworden, Sternsinger zu finden?

Weber: Das ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Nach wie vor ist das Interesse groß. Bisweilen wird die Beobachtung gemacht, dass die Kinder etwas jünger sind und dann „nur“ zwei oder drei Jahre mitmachen. Eher gewachsen ist das Engagement bei den Jugendlichen und Erwachsenen, die die Aktion organisieren und oft die Kindergruppen begleiten. Denen gebührt übrigens ein besonderes Dankeschön, denn ohne sie läuft nichts!

Die Spendenbereitschaft vor den Feiertagen ist traditionell groß. Bleibt da noch Potenzial für die Sternsinger?

Weber: Das ist immer so gewesen. Vor einem Jahr sind im Dekanat über 103 000 Euro gesammelt worden, das sind statistisch gesehen etwa 86 Euro pro Sternsinger und Helfer. Viele Leute legen das Geld extra zur Seite und reservieren es für den Besuch der Dreikönige. Vielleicht hilft auch, dass die Aktion bundesweit öffentlich anerkannt und der Spendenzweck bekannt ist, die Gruppen alle einen Ausweis bei sich haben und die Spendendosen versiegelt sind.

Wie steht es um die Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn die Sternsinger klingeln?

Weber: Die Gruppen werden in der Regel erwartet und nur selten abgewiesen. Die Menschen kennen die Aktion und sind oft vorbereitet: Geld und Süßigkeiten liegen bereit, die Familie ist versammelt, die Sternsinger können sich aufwärmen oder auf die Toilette gehen und sind manchmal auch zum Mittagessen eingeladen. Ich glaube, die Leute wollen damit auch das soziale Engagement der Kinder honorieren und bestätigen. Viele warten auch auf den Segen für das neue Jahr und ihr Haus; manchmal werden die Kreidewünsche an den Hauswänden stolz über Jahre hinweg gesammelt und präsentiert.

Wie viele Sternsinger sind in diesem Jahr in ihrem Dekanat unterwegs?

Weber: Es werden auch in diesem Jahr schätzungsweise über 1000 Jungen und Mädchen sein. Etwa 40 Prozent der Kinder und Erlöse kamen übrigens im letzten Jahr aus dem Bereich der Pfarrgemeinde Seliger Niels Stensen (Lengerich, Lienen, Ladbergen und Tecklenburg). Viele Gruppen sind auch bewusst ökumenisch unterwegs.

Wo liegen die Schwerpunkte der Hilfsaktionen?

Weber: Die Spendengelder gehen über das Kindermissionswerk zu Hilfsprojekten in der ganzen Welt. In diesem Jahr gibt es zur 50. Aktion „Sternsinger für die Eine Welt“ kein Beispielland, sondern die Kinder hier und in den Armutsregionen überall auf der Welt stehen selbst im Mittelpunkt. Da einige Gruppen Partnergemeinden haben, fließen die Spenden dorthin: Brasilien, Ruanda, Ghana, Uganda, Nigeria, Madagaskar, Weißrussland, Russland, Rumänien, Indien und Indonesien.

|Weitere Infos im Internet: www.sternsinger.org

Quelle: www.ivz-online.de
[Artikel Nr.1010 vom 24.03.2008, Autor mw]